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Tagebuch
29. August
Doren, wir kommen :) 10 Stunden Gaudi mit Paugi und Pötscher, das wird ein Spass! C u on Saturday!
28. August
2. Rang beim Radkriterium in Rankweil. Leider bei strömendem Regen. Marco Lippuner sicherte sich den Sieg. Nach der Eneco-Tour fühlte ich mich nicht mehr allzu frisch, ich bin mit einem Podestplatz zufrieden. Auf die Zeitfahr-WM verzichte ich, obwohl ich vom Verband nominiert worden wäre. Die Saison war für mich jungen Fahrer einfach lang und intensiv. Nun heißt es, sich gut zu erholen und auf das nächste Jahr vorzubereiten.
25. August
Back im Ländle - die ENECO Tour hat mich nochmals gefordert. Langsam bin ich müde von der harten Saison mit den vielen Renneinsätzen. Nun werde ich mit gut erholen und im September an zwei ProTour Rennen in Kanada teilnehmen. Ein schöner Ausflug zum Saisonabschluss! Sicher habt ihr schon gelesen, dass Carlos Sastre und Denis Menchow im kommenden Jahr in meinem Team fahren werden. Mit GEOX haben wir zum Glück einen neuen Sponsor für die kommenden Jahre gefunden. Ein gutes Gefühl.
17. August
Heute war der 5,2 km lange Auftaktprolog der Eneco-Tour in Steenwijk (Ned). Es regnete in Strömen, die Fahrbahn war rutschig. Gewonnen hat der kanadische Zeitfahrmeister Svein Tuft von Garmin-Transitions. Die Rundfahrt dauert bis zum 24. August. Nun folgen sechs Etappen und ein Abschlusszeitfahren. Nach einer durchwachsenen Polen-Rundfahrt möchte ich nun langsam wieder in Form kommen.
19. Juli
Der Sieg des Stadtkriterium Hohenems war ein super Erlebnis. Direkt vor meiner Haustüre vor Heimpublikum zu gewinnen war perfekt. Danke an alle Zuschauer, die trotz des strömenden Regens durchgehalten haben. In der kommenden Woche warten in Bad Ischl, Wels und Bischofshofen (27./28./29. Juli) weitere spektakuläre Kriterien, bevor es für mich am 1. August mit der einwöchigen Polenrundfahrt weiter geht.
11. Juli 2010
Auf der letzen Etappe der Ö-Tour von Podersdorf nach Wien gelang mir nochmals der Sprung in die Fluchtgruppe. Zu viert erreichten wir den Ring und präsentierten uns bis zur vorletzten Runde an der Spitze. Die Sprinter entschieden dann die Etappe für sich, Graeme Brown von Rabobank war dieses Mal einen Tick schneller als André Greipel. Nun heißt es ein paar Tage entspannen, bevor ich am Samstag beim Heimkriterium in Hohenems starte. Ich freu mich drauf!
10. Juli 2010
Rang 13 im Zeitfahren der Österreich-Rundfahrt an einem sehr heißen Tag. Mehr war nach den Strapazen der Woche nicht mehr drin. In der Gesamtwertung konnte ich mich auf den 13. Gesamtrang vorschieben. Angesichts des hochkarätigen Starterfeldes konnte ich meine Leistung im Gegensatz zum Vorjahr deutlich steigern. Ich hoffe, die Entwicklung läuft so weiter. Ansonsten war es schön, wieder einmal in der Heimat Österreich Rennen bestreiten zu können. Die Österreicher waren ein großartiges Publikum, die Stimmung war super. Ich freue mich auf die letzte Etappe in Wien.
7. Juli 2010
Wieder eine harte Etappe mit der Bergankunft auf der Franz Josefshöhe am Großglockner. Nachdem die erste Ausreißergruppe gestellt war, habe ich wiederum mein Glück versucht. Mein Teamkollege Giampaolo Cheula hat sich in der Spitzengruppe richtig für mich aufgeopfert. Ich musste am Berg meinem Rhythmus fahren, im Flachen konnte ich super drücken. Der gestrige Tag war aber noch härter als der heutige. Die steilen Berge sind nicht ganz mein Metier, aber es wartet am Samstag noch ein Zeitfahren, da werde ich noch einmal alles geben.
6. Juli 2010
3. Etappe Kitzbühel - Lienz
Am ersten Berg hatte ich gute Beine - also hab ich es einfach spontan probiert. Schlussendlich fuhr ich 110 km in der Spitzengruppe. Die Mannschaft um Riccardo Ricco hat uns leider nicht richtig viel Vorsprung herausfahren lassen. Ich freue mich über die Zeitgutschrift von sechs Sekunden. Morgen werde ich auf dem Großglockner-Anstieg sehen, wieviel Kraft mich der heutige Tag gekostet hat. Ich hoffe auf nicht zu viele Attacken und werde meinen Rhythmus fahren. Es heißt weiter kämpfen. Ich konnte mich mit dem neunten Etappenrang um einen Platz auf Rang 15 vorschieben.
5. Juli 2010
2. Etappe Ö-Tour Landeck - Kitzbüheler Horn
Das Horn hat es wirklich in sich - extrem steil und keinen Augenblick zum Verschnaufen. Ich habe versucht, mit der ersten Gruppe am Anstieg mitzuhalten, musste dann aber reißen lassen, als sie das Tempo verschärften. Ich bin meinen Rhythmus hinaufgefahren und kam als 16. ins Ziel. Damit bin ich zufrieden. Mir liegen etwas flachere Anstiege mehr. Nun heißt es erholen für die morgige Etappe.
4. Juli 2010
1. Etappe Ö-Tour Dornbirn-Bludenz
Ein schöner Tour-Auftakt in Vorarlberg. Die Stimmung war einfach großartig. Man hat gesehen, wie Radsport begeistert die Vorarlberger sind. Es war eine Etappe für Sprinter, für mich genau richtig, um mich für die bevorstehende Bergankunft morgen am Kitzbüheler Horn quasi aufzuwärmen. Ich habe mich heute gut gefühlt und blicke zuversichtlich auf die kommenden Etappen.
2. Juli 2010: Noch 2 Tage bis zur Österreich-Rundfahrt
Am Sonntag erfolgt der Auftakt meiner Heim-Rundfahrt vor meiner Haustüre, denn die erste Etappe führt von Dornbirn nach Bludenz. Es wird zu einer Sprintankunft kommen, bei der die endschnellen Leute um das erste Führungstrikot kämpfen werden. Bereits am zweiten Tag wird es bei der Königsetappe von Landeck auf das Kitzbüheler Horn richtig heftig. Da sind gute Kletterqualitäten gefragt und ich bin gespannt, wie es mir dort gehen wird. Ich denke, dass meine Form nach dem Giro passt und gehe optimistisch in die Rundfahrt. Mein Ziel ist nach Rang 14 im letzten Jahr eine Top Ten Platzierung. Zudem gibt es ja heuer erstmals die Wertung des besten U25-Fahrers, das ist eine interessante Sache. Nach Tag 2 werden wir sehen, wo ich stehe. Das Footon Servetto Team wäre bereit, für mich in die Pedale zu treten. Von hier aus noch schöne Grüße nach Rotterdam, wo mein Kollege Markus Eibegger am Samstag mit dem EZF in seine erste Tour de France starten wird. Alles Gute und viel Glück bei der Premiere bei der Großen Schleife!
20. Juni 2010: Sieg in Judendorf
Mein Sieg beim UCI Rennen Judendorf-Straßengel hat mich sehr gefreut, es ist mein erster Sieg bei einem Tchibo-Cup! Ich konnte bei jeder Attacke mitgehen. Aus einer fünf Mann Spitzengruppe wagte ich einen Angriff und brachte nach 60 Kilometern Soloflucht den Sieg sicher nach Hause. Mein Footon Servetto Teamkollege Markus Eibegger holte sich nach einem taktisch klugen Rennen den zweiten Rang. Es war schön, sich in der Heimat mit einer guten Form präsentieren zu können. Die drei Wochen Giro haben meiner Form sehr gut getan. Nun können die nächsten Herausforderungen kommen. Am nächsten Wochenende findet die Straßen-Staatsmeisterschaft in Großraming statt, bevor es am 4. Juli mit der Österreich-Rundfahrt in Dornbirn - vor meiner Haustüre - weiter geht.
13. Juni 2010
Rang sechs beim Linzer Kriterium und super Stimmung. Supersprinter Mark Cavendish hat das Rennen gewonnen. Nun heißt es für ein paar Tage in Italien zu trainieren.
8. Juni 2010
Ich wurde zur Präsentation der Österreich-Rundfahrt ins Schloss Laxenburg nach Wien eingeladen. Ein würdiger Rahmen für die Tour, die am 3. Juli in Dornbirn, also quasi vor meiner Haustüre startet. Neu eingeführt wurde die U25-Wertung, eine interessante Sache für mich. Super ist auch, dass die zweite (Kitzbüheler Horn) und die vierte Etappe live auf ORF übertragen werden. Ich erhole mich derzeit vom Giro im schönen Ländle, besuche Freunde und hatte einige Pressetermine. Vielleicht geht es noch ein paar Trainingstage ins Tessin - mein nächstes Rennen ist die Straßenstaatsmeisterschaft in Großraming am 27. Juni. Die Tour de Suisse lasse ich aus Erholungsgründen aus. Umso mehr freue ich mich auf die Heimrundfahrt.
21. Etappe, 30. Mai: Finales Zeitfahren in Verona
Auf einem rosa Teppich empfangen
In den letzten 21 Renntagen saß ich 91 Stunden und 3418 km im Sattel. Es gab gute und schlechte Tage, das Zeitfahren in Verona war mit dem 19. Rang ein Highlight für mich. Im Ziel fuhren wir über einen rosa Teppich in die Arena di Verona, ein antikes Amphitheater, in dem uns 12.000 Zuschauer empfingen. Auch nach drei Wochen war die Radsportbegeisterung der Tifosi ungebrochen.
Ich bin sehr froh und stolz, dass ich die dreiwöchige Rennbelastung durchgehalten habe. Das war eine Lebenserfahrung und bringt mich sportlich weiter. Auf der achten Etappe mit Bergankunft am Monte Terminillo habe ich den Sprung in eine Fluchtgruppe geschafft und konnte mein Team gut präsentieren. Die schlimmste Etappe war jene nach L'Aquila mit sieben Stunden Fahrt im Regen und in der Kälte. Dort hatten die Favoriten viel Zeit verloren, die Gesamtwertung wurde komplett durcheinander gewirbelt. Zoncolan, Kronplatz, Montirolo, Gaviapass - alles habe ich hinter mich gebracht. Meine Premiere beim Giro ist für mich ein persönlicher Erfolg, auf dem ich weiter aufbauen kann.
28. Mai
19. Etappe Brescia-Aprica
Das Ziel im Visier
In den letzten 19 Renntagen saß ich fast 85 Stunden im Sattel. Mit der gestrigen schweren Bergetappe über den Montirolo nach Aprica bin ich dem Ziel in Verona wieder ein Stück näher gekommen. Über die ersten Berge fuhr ich mit Linus Gerdemann und Vladimir Karpets, über den Montirolo bis ins Ziel war ich in der Gruppe von Garzelli, der sich nach seinem Auftritt ganz vorne an der Spitze zurückfallen ließ. Ich durfte mich auf den letzten Etappen im Hinblick auf das finale Zeitfahren schonen und fühle mich recht gut. Unsere vier Masseure bei Footon Servetto haben abends alle Hände voll zu tun. Der 70-jährige Barcela aus Italien zum Beispiel war schon bei Mapei dabei. Die Sportlichen Leiter im Radzirkus sind ehemalige Profis, mit ihnen sind wir während des Rennens per Funk verbunden. Beim Giro begleiten uns Daniele Nardello, der seine Karriere im April 2009 beendet hat, und Stefano Zanini. Nardello war Sprintanfahrer für Erik Zabel bei T-Mobile. Er kennt alle Rennen und hat das richtige Gespür für eine gute Taktik. Dasselbe gilt für Zanini, der auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken kann. Der Italiener ist mein Favorit - er hat viel Humor und ist für jeden Spaß zu haben. Das sorgt für gute Stimmung in unserem Team.
27. Mai
18. Etappe Levico Terme - Brescia
Heute war die letzte Gelegenheit für die Sprinter - es war der Tag von Andre Greipel, der zweite Etappensieg für HTC Columbia an diesem Giro. Ich war im Finale super positioniert, inmitten der Sprintasse. Plötzlich meinte Danilo Hondo: "Brändle, das ist hier nichts für dich, das ist nicht dein Platz." Ja was blieb mir anderes übrig, als vorne hinauszufahren? Und plötzlich war ich vier km vor dem Ziel vor dem Feld, wo ich mich jedoch nach ca. 2000 Metern geschagen geben musste. Auch der letzte Ausreißer Marangoni wurde gestellt. Ich habe mich auf der gestrigen Etappe gut erholt und fühle mich gut. Am Freitag und Samstag stehen nochmals schwere Bergetappen an, bei denen es bei spannend um den Gesamtsieg wird. Die Favoriten haben noch alle Chancen. Ich werde meine Kräfte auf das Abschlusszeitfahren am Sonntag in Verona bündeln und dort nochmals alles geben - wieviel das nach drei Wochen harter Rennbelastung auch sein mag.
26. Mai
Logistisch gut aufgestellt
Der Footon Servetto Fuhrpark umfasst einen LKW, den Team-Bus und vier PKW's. Im Lastwagen ist das kompletter Material verstaut sowie eine Waschmaschine, mit der täglich unsere Radbekleidung gewaschen wird. Der Bus hat eine Dusche, WC und das wichtigste - einen Kühlschrank und eine Kaffeemaschine. So können wir sofort nach dem Rennen unsere Speicher wieder auffüllen, denn oft dauert der Transfer ins nächste Hotel Stunden. In hinteren Teil ist ein Sofa eingebaut. Vor der Etappe bespricht die Mannschaft dort die Renntaktik.Es ist auch ein Platz, um sich zurückzuziehen, wenn sehr viel los ist. Die Fans spazieren durch den Bus-Park und schauen den Profis beim Aufwärmen auf der Rolle zu. Sie nehmen gerne die aufliegenden Plakate oder andere Fanartikel mit. Edel sind unsere schwarz-goldenen Teamautos, von denen eines für die Verpflegung zuständig ist und eines für den Gepäcktransport ins nächste Hotel. Zwei PKW's begleiten das Rennen. Jemand muss zur Spitzengruppe fahren, falls ein Fahrer dort vertreten ist. Wenn man bedenkt, dass Footon Servetto das kleinste Budget aller ProTour Teams hat, sind wir bestens ausgerüstet.
25. Mai
16. Etappe Bergzeitfahren Kronplatz
Der Anstieg auf den Kronplatz hatte es in sich. Endlos zog sich der 12,9 km lange Anstieg mit bis zu 24 Prozent Steigung bei 30 Grad. Zudem waren Teile der Strecke Schotterstraße, was die ganze Sache noch schwerer machte. Für mich galt es, in der Karenzzeit von 10 Minuten hinter dem Sieger zu bleiben, was ich auch geschafft habe. Die Order war, nicht hundert Prozent zu geben. Es folgen erstens noch schwere Etappen und zweitens noch das abschließende Einzelzeitfahren am Sonntag. Danach wird gefeiert ...
Die Müdigkeit ist mein ständiger Begleiter
24. Mai
Endlich ein Ruhetag nach der Tortur auf den Monte Zoncolan. Lange schlafen, viel Pasta essen und den Tag gemütlich ausklingen lassen. Mein Zustand: müde – und zwar morgens, mittags, abends. Es gibt keine vollständige Erholung mehr. Der Anstieg auf den Monte Zoncolan mit Steigungen bis zu 22 Prozent war heftig. Wie mein Teamkollege bei Footon Servetto, Markus Eibegger, meinte: „Das Kitzbüheler Horn ist dagegen ein Kindergeburtstag.“ Aber die Atmosphäre war unglaublich. Etwa 300 000 Menschen standen geschätzt am ganzen Berg. Auf den letzten 1,5 km müssen es zirka 6000 Streckenpolizisten gewesen sein, um die Fahrer vor den Fans zu schützen. Unter den Zuschauern waren auch Österreicher, die mich angefeuert haben, das war Motivation und ließ mich den Schmerz kurz vergessen. Am zweitletzten Berg musste ich reißen lassen und kam 26 Minuten nach dem Sieger ins Ziel. Ich bin stolz, dass ich als jüngster Teilnehmer immer noch dabei bin. Vor den Profis, die auf’s Gesamtklassement fahren, habe ich Respekt. Es ist ein großer Unterschied, ob du vorne mitfährst oder im Gruppetto ankommst.
21. Mai
Staunen über Wunderdinge der Technik
Die italienische Zeitung "Il Giornale" schrieb kürzlich über batteriebetriebene Elektromotoren, die man in der Sattelstütze eines Rennrades verstecken kann. Das Wunderding helfe, fünf Prozent Energie zu sparen, sei jedoch 900 Gramm schwer. Davon hatte ich noch nie gehört. Unsere Rennmaschinen werden von den Funktionären oft geprüft. Sie müssen UCI-konform sein und das Gewicht wird ermittelt. Am Dienstag beim Bergzeitfahren auf den Kronplatz kommt jede Maschine vor dem Start auf die Waage. Der internationale Radsportverband prüfe laut dem Zeitungsbericht neue Maßnahmen. Spezielle Detektoren sollen bald die Rahmen durchleuchten. Mit so einer Unterstützung könnte fast jeder im Feld ganz vorne mitfahren, aber es wäre ein ehrenloser Sieg. Vielleicht ist es aber ein Wunschdenken vieler bei dieser Rundfahrt, denn die Strapazen sind enorm. Der Giro ist hart und selektioniert gnadenlos. Die Stimmung am Freitag im Zielort Cesenatico - dem Geburtsort von "Il Pirata" Marco Pantani - war einfach großartig. Die Tifosi wissen den Radsport zu feiern. Jene, die durchhalten werden, erwartet eine große Party in Verona.
20. Mai, 12. Etappe: Città Sant' Angelo - Porto Recanti
Eine stressfreie Etappe
Nach dem Regentag am Mittwoch über 260 Kilometer und über 4000 Höhenmetern bei richtig kalten Temperaturen genossen wir den Sonnenschein auf der zwölften Etappe. Es war ein stressfreier Tag. Bereits am ersten Berg hörten wir gern auf das Kommando des Australiers Robert McEwen von Katusha, das lautete: "Tranquilo, tranquilo". Wir sind die Etappe in unserem Tempo zu Ende gefahren, es heißt weiterhin Kraft zu sparen, wann immer es geht. Denn ab Samstag kommen wir erst in die "richtigen" Berge - und dann folgt noch eine harte Woche. Einige mussten die Heimreise bereits wegen Verletzungen, Krankheit - wie der Tiroler Thomas Rohregger mit Nasennebenhöhlen-Entzündung - oder ganz einfach wegen Erschöpfung aufgeben. Letzteres trifft auch auf meinen Teamkollegen bei Footon Servetto, Martin Pedersen aus Dänemark, zu. Er war müde, hatte Schmerzen im Kreuz und in den Knien. Alle Teams mussten Verluste hinnehmen. Der Giro ist jeden Tag eine neue Herausforderung für alle Beteiligten.
19. Mai, 11. Etappe: Lucera - L'Aquila
Regen, Regen, Regen
Heute war ein sehr, sehr langer Tag mit sieben Rennstunden - und anschließendem 1,5 Stunden langem Transfer. 262 Kilometer und über 4000 Höhenmeter bei Regen. Es war richtig kalt. An solchen Tagen gibt es sicher bessere Jobs, als den des Radprofis. Jedenfalls ging vorne gleich eine Gruppe weg, die Favoriten haben das unterschätzt. Die besten zehn - außer Richie Porte - waren in der Verfolgergruppe und rissen einen Mega-Rückstand von über zwölf Minuten auf. Das ganze Gesamtklassement ist nun durcheinander gewirbelt worden. Das Rosa Trikot streifte sich der Australier Richie Porte (Saxo Bank) über. Mich hat das Ganze nicht betroffen, da ich in der Gesamtwertung schon weit zurückliege. Aber für Eibegger wäre es wichtig gewesen, in der Gruppe dabeizusein. Ich habe in erster Linie darauf geachtet, nicht ganz auszukühlen und gesund ins Ziel zu kommen. Thomas Rohregger (Milram) musste den Giro wegen einer Nasennebenhöhlenentzündung leider aufgeben.
18. Mai, 10. Etappe, Avellino - Bitonto
Die Etappe am Dienstag war zwar mit 220 Kilometern lang, aber eher "gemütlich". Erst auf den letzten dreißig Kilometern drehte das Feld auf, die Sprinter wollten sich in Position bringen. Es gab wieder ein paar Stürze, in die ich glücklicherweise nicht direkt verwickelt, aber aufgehalten wurde. Ich fuhr dann mit Gregory Henderson vom Team Sky wieder an das Feld heran. Bis drei Kilometer vor dem Ziel hätte ich eine super Postion für den Sprint gehabt - aber das ist nichts für mich. In die vorderen Positionen kommen nur die Könner. Es wird Lenker an Lenker mit Ellenbogentechnik und einer extremen Geschwindigkeit gefahren. Wer das nicht beherrscht, hat keine Chance. Die Sprinter sind die richtigen Draufgänger im Peloton. Man braucht extremen Mut, denn jeder will seine Position verteidigen und zeigen, dass er der Boss ist. Das sind ganz besondere Typen. Es heißt nicht umsonst, dass man als Sprinter geboren wird. Vor dieser Waghalsigkeit kann ich nur den Hut ziehen. Morgen steht mit 256 Kilometern die längste Etappe an, es geht in die Berge. Fluchtgruppen werden ihr Glück versuchen. Zudem stehen zwei Transfers mit derselben Distanz an.
16. Mai, 8. Etappe: Chianciano - Monte Terminillo
Am Sonntag habe ich endlich einmal den Sprung in die Spitzengruppe geschafft. Nach den ersten 80 Rennkilometern kam ich mit 16 anderen Fahren weg. Am Anstieg zur Bergankunft am Monte Terminillo gab es eine Attacke, ich fiel wie erwartet zurück, denn es waren sehr starke Bergfahrer dabei. Im eigenen Rhythmus kämpfte ich mich die letzten 13 Kilometer ins 1668 Meter hoch gelegene Ziel. Bei 30 bis 50 geschätzten Millionen Zuschauern weltweit ist ein gutes Auftreten des Teams sehr wichtig, TV-Präsenz bedeutet Werbewert für den Sponsor. Montag und Dienstag schauen zwar auf dem Papier einfach aus, man sollte sich aber nicht täuschen lassen. Auch an diesen Tagen werden wir gefordert sein.
15. Mai, 7. Etappe: Carrara - Montalcino
Die letzten 30 Kilometer bei der Schlammschacht auf der Strade Bianchi waren für mich als ehemaliger Mountainbiker richtig cool. Viele hatten richtig Probleme beim abwärtsfahren, da kam mir die Erfahrung im Gelände zugute. Ich habe die ersten 80 Kilometer viel attackiert und habe darum gekämpft, in eine Fluchtgruppe zu kommen. Aber es hat nicht geklappt, man braucht viel Glück dazu. Deshalb habe ich danach auf den lehmigen Straßen Kraft gespart und habe mich geschont. Die Etappe am Sonntag mit Bergankunft auf dem Terminillo wird hart genug. Eibi ist super gefahren, liegt jetzt in der Gesamtwertung auf Rang 21. Respekt auch an Tommy Rohregger, er ist Gesamt Neunter! Wenn Eibi morgen wieder erholt genug ist, versuchen wir es gemeinsam auf den Terminillo. Ansonsten versuche ich, in einer Gruppe dabei zu sein.
14. Mai, 6. Etappe: Fidenza - Marina di Carrara
An den letzten beiden Tagen haben es Fluchtgruppen bis ins Ziel geschafft, das motiviert viele, es auch zu versuchen. Dadurch wird der Kampf auf der heutigen Etappe umso härter. Ich hoffe, irgendwann im Verlauf des Giros eine Fluchtgruppe zu erwischen. ProTour Rennen sind in keinster Weise mit den österreichischen Rennen vergleichbar. Ich selbst hätte mir den Sprung nicht so groß vorgestellt. Aber ich habe den Vorteil, dass ich es schon früh in den Profisport geschafft habe - mit meinen zwanzig Jahren bin ich der jüngste Teilnehmer im ganze Giro-Tross. Ich habe die Chance, mich langsam weiter zu entwickeln und jedes Jahr eine Stufe höher zu klettern. Meinem Teamchef Mauro Gianetti bin ich dankbar, dass er an mich glaubt und mich für den Giro nominierte. Und zwar nicht, um Ergebnisse einzufahren, sondern um für die kommenden Jahre zu lernen.
13. Mai, 5. Etappe, Novara - Novi Ligure
Heute war eine ruhige Etappe, ich konnte "locker" mitrollen. Zeitweise gab es auch heute Regen, die Temperaturen waren aber angenehm. Ich fühle mich nach wie vor gut, mal schauen, ob ich mich auf den kommenden Etappen in Szene setzen kann. Am Samstag und Sonntag geht es erstmals in die Berge, dann wird es erst richtig hart. Ansonsten achte ich auf viel Erholung nach dem Rennen, fülle meine Speicher mit exzellentem italienischen Essen auf und gehe früh ins Bett. Während dem Rennen werden wir ca. zur Halbzeit mit Verpflegungsbeutel versorgt. Darin befinden sich zwei Trinkflaschen, ein paar Riegel und Gels, Kuchen. Wir sortieren aus, was wir brauchen und werfen die Säcke weg. Das sind begehrte Souvenirs bei den Fans an der Strecke.
12. Mai, 4. Etappe, Mannschaftszeitfahren
Im Mannschaftszeitfahren hat Footon Servetto mit dem 14. Rang unter 22 Teams eine solide Leistung gezeigt. Wir sind keine ausgewiesenen Zeitfahrspezialisten und haben auf den ersten fünf Kilometern gleich drei Fahrer verloren. Aber wir waren zu fünft - der Steirer Markus Eibegger hat auch super gekämpft - eine gute Gruppe. Leider hat es stark geregnet, was uns sicher noch einige Sekunden gekostet hat. Ich musste heute viel vorne führen, beim Mannschaftszeitfahren heißt es immer Vollgas. Die Stimmung beim Giro ist super, langsam lernt man die anderen Fahrer etwas kennen, ich habe auch schon mit Cadel Evans gesprochen, der sehr nett ist. Nun heißt es warten auf den richtigen Tag, um vielleicht einmal eine Fluchtgruppe zu erwischen. Sowohl Eibi als auch ich sind voll motiviert. Eibi setzt auf die Berge ...
11. Mai, Ruhetag
Die ersten Etappen in Holland waren zwar vom Wind geprägt, aber die Begeisterung der Menschen am Straßenrand war gewaltig, ein würdiger Giro-Auftakt. Der Transfer nach Italien war anstrengend, wir sind nach einer 130 km langen Busfahrt ins Flugzeug gestiegen und kamen gegen halb elf in Italien an. Danach gab's einen Medienempfang und ein gemeinsames Essen, das bis halb zwei Uhr nachts dauert. Am Ruhetag war ich mit dem Team zwei Stunden radfahren, wir haben uns die Zeitfahrstrecke angeschaut. Da wir das Mannschaftszeitfahren noch nie trainiert haben, rechne ich mir nicht viel aus. Es heißt Kraft sparend zu fahren, denn ich werde noch jedes Prozent brauchen. Am freien Tag standen Massage und Erholung auf dem Programm. Nach dem Essen ging’s dieses Mal früh ins Bett.
10. Mai, 3. Giro Etappe, Amsterdam-Middleburg
Heute wurde ich einfach abgekuppelt - wahnsinns Windkante und extrem starke Teams. Das war für mich heute sehr lehrreich. Um im Gesamtklassement vorne zu sein, darf man sich keinen schlechten Tag erlauben, konzentriert sein und vorne fahren. Es ist nicht leicht, sich den Platz im Feld zu erkämpfen, vor allem wenn man noch keinen Namen hat. Ich kam mit beinahe acht Minuten Rückstand ins Ziel. Cadel Evans musste das Rosa Trikot an Alex Vinokourov abgeben. Nun folgt die Reise nach Italien, die beinahe den ganzen Ruhetag in Anspruch nimmt. Nur Glück, dass wir wenigstens fliegen können und nicht wie schon befürchtet in den Bus steigen müssen. Am Mittwoch folgt das Mannschaftszeitfahren.
9. Mai, 2. Giro Etappe, Amsterdam-Utrecht
Auf der zweiten Etappe über 210 km von Amsterdam nach Utrecht hielt ich mich weit vorne, um Stürze zu vermeiden. Wie befürchtet gab es viele Massenstürze, einige mussten den Giro verletzungsbedingt - wie Martin Kohler von BMC mit Schlüsselbeinbruch - schon aufgeben. Leider habe ich den Anschluss an die erste Gruppe duch einen Sturz unmittelbar vor mir auf den letzten Kilometern verloren. Es war sehr hektisch in den schmalen Straßen mit den vielen Verkehrsinseln und gefährlich. Ich bin viel vorne gefahren und bin trotzdem mit einem Rückstand ins Ziel gekommen ....
8. Mai Giro-Auftakt in Amsterdam
Rang 21 im Auftaktzeitfahrens des Giros über 8,4 km in Amsterdam. Auf den Sieger Bradley Wiggins von Sky (10:18 Min.) habe ich 16 Sekunden verloren. Während des Zeitfahrens habe ich mich wirklich gut gefühlt und bin total zufrieden mit meiner Leistung - ebenso wie mein Team. Im Rahmen meiner Möglichkeiten habe ich das Beste gegeben. Der Kurs war recht eckig und teilweise gefährlich, weil die Straße nass war. Es war eine super Kulisse in Amsterdam, die vielen Zuschauer und die Stimmung - beeindruckend! Mein Dank gilt meinem Teamchef von Footon Servetto, Mauro Gianetti, dass er mich für den Giro nominiert hat. Ich bin übrigens der jüngste Teilnehmer bei der heurigen Austragung, die wie man sagt, die härteste Streckenführung ever aufweist. Morgen wartet schon die nächste Herausforderung, denn die Flachetappen in den Niederlanden werden stark von den Windverhältnissen abhängen.
29. 04.
2. Etappe Tour de Romandie:
Heute wollte ich aufzeigen und habe mich zirka 20 km vor dem Ziel in Fribourg vom Feld solo absetzen können. Vier weitere Fahrer sind dann 8 km vor dem Ende der Etappe aufgefahren, leider rollte das Peloton dann 4 km vor dem Ziel wieder heran. Ich habe es versucht, aber ganz hat es knapp nicht gereicht. Morgen folgt ein Zeitfahren, leider ist mein Zeitfahrrad noch nicht wirklich perfekt auf mich abgestimmt. Mit meiner Form bin ich jedoch zufrieden. Auch meine Schmerzen an der Achillessehne, die ich nach dem Sturz beim Amstel Gold Race verspürte, sind weg - danke an Physiotherapeut Martin Hämmerle
05.04.2010
Baskenlandrundfahrt - hier in Spanien gefällt es mir, sehr schöne Anstiege und Menschen, die Englisch verstehen:). Auf der ersten Etappe am Ostermontag hatte ich leider mit dem Material etwas Pech. Gänge nicht gut eingestellt und Kurbel locker, dann Radwechsel und Sattel locker. Man kann es kaum glauben. Ich muss unbedingt Spanisch lernen, damit ich dem Mechaniker meine Meinung sagen kann... Ansonsten fühle ich mich gut, werde versuchen, mal in einer Spitzengruppe vertreten zu sein. Mal schaun wie's läuft.

31.03.2010
Rennplanänderung
Da ich ja dieses Jahr das erste Mal bei Giro und Tour de Romandie dabei sein werde, haben wir mein Rennprogramm etwas umgestellt. Ich werde ab Montag bei der Baskenlandrundfahrt im Einsatz sein. Wenn ich mir die Starterliste so ansehe dann hab ich doch etwas Respekt vor der Rundfahrt. Im momentanen Starterfeld bei den momentanen Rennen gibt es einfach keine "Schlechten" mehr. Es ist einfach die absolute Weltelite und da hab auch ich lernen müssen, das ich noch etwas zu arbeiten haben. Taugt mir aber wirklich, denn wer hat schon die Chance mit den Besten mitzufahren. In diesem Sinne noch eine schöne Woche.
28.03.2010
Harte Rennen
Nach zwei Ausfällen jeweils mit Defekt und vergeblicher Aufholjagd bei Dwars door Vlanderen-Waregem am Mittwoch und gestern beim E3 Prijs Vlaanderen-Harelbeke, gab es heute den 55. Rang beim wirklich schweren Klassiker Gent-Wevelgem. Ich war zu weit hinten, als es am Kemmelberg so richtig los ging. Für so lange Rennen - 219 km - braucht man viel Rennhärte und noch mehr Erfahrung, das muss ich mir erst noch erwerben. Diese Rennen sind richtig "wild", ein Wahnsinn. Für mich war es eine sehr gute Erfahrung. Sieger war der Österreicher Bernhard Eisel. Er gewann den Sprint aus einer 6-Mann-Gruppe. Gratulation zu dieser super Leistung!
21.03.2010
Mit Form zufrieden
Heute gab es den 55. Rang bei Eneco Ronde van het Groene Hart in den Niederlanden den 55. Rang mit 2:06 Minuten hinter dem Sieger Jens Mouris von Vacansoleil. Formtechnisch passt alles, aber leider war mein Team nicht auf Zack. Nach 40 km sind zwanzig Mann weggefahren, wir mussten danach 70 km Verfolgung fahren. Als wir die Ausreißer eingeholt hatten, ging gleich die nächste Attacke. Ich habe es dann noch im Alleingang versucht, wurde dann aber wieder eingeholt. Das nächste Rennen - Dwars door Vlaanderen - Waregem - am Mittwoch (24.3.) müsste mir besser liegen. Jetzt folgen zwei gemütliche Tage ...
07.03.2010
In der Gesamtwertung der Tour de Langkawi habe ich mich nach ca. 1000 Rennkilometern auf dem achten Rang platziert. Es war ein guter Formtest und ein gutes Training für die bevorstehende Rennen. Nun heißt es erst mal erholen, um dann noch geziehlte Trainingseinheiten für die bevorstehenden Klassiker zu absolvieren. Die Rundfahrt hat mir gezeigt, dass ich auch am Berg sehr gut mitfahren kann. Das gibt mir sehr viel Motivation für die kommenden Rundfahrten.
06.03.2010
Heute kam ich auf der Königsetappe als 7. ins Ziel und bin derzeit in der
Gesamtwertung auf Rang acht. Der Berg heute war richtig schwer, fast wie das
Kitzbüheler Horn. Eibi und mir ist es dafür nicht schlecht gegangen. Rujano hat schon 25 km vor dem Ziel attackiert, da konnten wir zwei Österreicher nicht so schnell mitgehen und sind dann lange ca. 15 Sekunden hinterhergefahren. Später gelang es uns, zu
den drei Verfolgern aufzuschließen, Rujano hatte sich schon davongemacht.
Dann musste jeder sein Tempo fahren, Eibi und ich sind dann zusammen ins
Ziel gefahren. Die Form ist o.k. und stimmt mich zuversichtlich für die
nächsten Aufgaen. Ich freue mich schon auf Castilla y Leon und die Tour de
Romandie.
01.03.2010
1. Etappe Tour de Langkawi, Malaysia
Bei der ersten Etappe der Tour de Langkawi in Malaysia kam ich nach 174 km
auf den 62. Rang und verlor 8 Sekunden auf den australischen Sieger Michael
Matthews (Jayko-Skins). Ich kann nur sagen, das Rennen war echt ein
Wahnsinn. Zwei Mal schaffte ich es in die Spitzengruppe und habe mich schon
über die erkämpften 4 Sekunden gefreut. Leider hat es im Schlußsprint
richtig gekracht, ein Chinese ist mit 50 km/h ins Absperrgitter gefahren.
Das passierte genau vor mir und dadurch hat sich ein Zeitabstand ergeben.
Aber es macht nicht so viel aus, da unser Hauptgegener Rujano von isd ist
und der hat auch Zeit verloren. Hier heißt es immer voll Attacke. Morgen auf
ein Neues - vielleicht gibts den ersten Sieg für Footon. Schnell ist er
jedenfalls, der Vidal.
07.02.2010
Hallo
Ja also für morgen ist der saisoneinstieg geplant.
Fühle mich ganz gut:) ich denke ich hab die hausaufgaben gut erledigt und freue mich wieder mal ein rennen zu fahren.
Hab heute mal ruhetag gemacht. Bin die ersten 3 tage 17,5h gefahren. Die räder sind langsam auch alle fertig und eingestellt. War heute nur gemütlich eine stunde rollen.
Lg Matthias
01.02.2010
Hallo aus dem schönen Bregenz. Endlich komme ich wieder mal dazu einen kleinen Bericht zu schreiben. Bin seit heute wieder in Vorarlberg, aber leider nur für 2 Tage. Am Mittwoch geht es gleich wieder nach Mallorca mit dem Team, wo ich glaube meinen ersten Renneinsatz haben werde und an meiner Form für die Tour Langkawi in Malaysia arbeiten werde. Spanien lief Trainingstechnisch ganz gut. Mit Paugi sind einige Grundlagenkilometer gefahren worden und auch an der Kraft wurde sehr viel gearbeitet. Hoffe ich hab meinen Trainingspartner nicht zu sehr gequählt;) Freu mich jetzt mal schon wieder auf fein warmes Wetter in Mallorca.
Lg euer Matthias
19.01.2010
Hallo alle zusammen. Ich moechte mich kurz vom Trainingslager in Spanien melden. Wir haben hier so ein Traumwetter, es ist einfach ein Wahnsinn. Sind taeglich bis zu 6Stunden auf dem Rad und koennen uns so super auf die kommenden Rennen vorbereiten. Ich werde bei der Mallorca Challenge in das Renngeschehen eingreifen. Richtig los geht es dann Anfang Maerz, wo ich die Tour Langkawi in Malaysia bestreiten werde.

Paugi Und Mätte beim Ruhetag
Mein Neues Team Footon Servetto 2010

09.01.2010
Hallo alle zusammen
Habe grad gedacht ich könnte mich wieder einmal bei euch melden. Bin
soeben in Hoznayo in Spanien eingetroffen wo wir heute Abend
Teamtreffen haben werden.
Es herrscht zwar momentan noch etwas Chaos, aber das wird sich sicher
bald legen.
Das ganze Schneegestöber, das kalte Wetter, ich denke damit kommen die
Spanier einfach nicht so ganz klar.
Ich werde die nächsten paar Tage versuchen das optimale Material für
mich zu finden um in der kommenden Saison dann ohne Probleme Gas geben
zu können:)
Melde mich morgen wieder nach der Teampräsentation.
24.12.2009
Frohe Weihnachten an alle
Gestern bin ich wieder aus Gran Canaria zurückgekommen. Drei Wochen Training bei besten Wetterbedingungen - wie immer super! Anfang Dezember fand das erste Teamtreffen mit Footon-Servetto statt. Erste Leistungstests standen auf dem Programm sowie ein Lauf über glühende Kohlen ...Der erste Eindruck war sehr gut. Nun genieße ich die Weihnachtsfeiertage, bevor es dann im neuen Jahr wieder nach Spanien ins Trainingslager mit dem Team geht. Bin gespannt auf die neue Teambekleidung. Ride on!

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